Hersbrucker Zeitung am 06.06.17

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Hersbrucker Zeitung am 06.06.17

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Bild: Johann Dechant

Klavierkonzert auf Schloss Henfenfeld mit Denette Whitter
Klaviermusik von Beethoven bis Gershwin

Alle zwei Jahre gibt die Leiterin der Opernakademie Henfenfeld ein Solo-Klavierkonzert. In diesem Jahr stellte Denette Whitter die Alte und die Neue Welt gegenüber: Werke von Komponisten aus Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Jeder kennt die neun Sinfonien Ludwig van Beethovens. Neben weltbekannten Werken komponierte er auch Gesellschaftsstücke die selten zu Gehör kommen.

Denette Whitter eröffnete das Konzert mit zwei „Deutschen Tänzen“, die sehr erhaben wirkten.

Edward MacDowell erwarb seine musikalischen Kenntnisse bei Studien in Europa. Nach seiner Rückkehr in die Staaten wurde er dort der erste Professor für Kunst und Musik. Von ihm stammen die Woodland Sketches, Op. 51. Whitter zeigte beim Spiel der einzelnen Sätze die Vielseitigkeit, von zarten Weisen bis zum Stakkato.

Mit „Liedern ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy beeindruckte die Pianistin die Zuhörer mit leiseren Klängen.

Nur Insider kennen Harry T. Burleigh. Er war ein farbiger Sänger und Komponist, der nur drei Klavierstücke schrieb. Bei „A Jubilee“ hörte man die typisch opulenten US-amerikanischen Klänge. Sein Gebet „On Bended Knees“ wirkte dagegen schlicht und ausdrucksvoll.

Sehr fragil wirkte das Intermezzo Op. 118. No. 2 von Johannes Brahms, dabei war es mucksmäuschenstill im Saal.

Durch den Film „Der Clou“ wurde Scott Joplins „The Entertainer“, eine Ragtime Komposition weltbekannt.

Dass diese bekannte Weise gar nicht so einfach zu spielen ist, konnte man schnell erkennen. Für einen perfekten Vortrag gab es Bravo-Rufe vom Publikum.

Als letzten amerikanischen Komponisten stellte Whitter mehrere Stücke von George Gershwin vor. Spätestens bei „I Got Rhythm“ wippten die Beine.

Mit tosendem Beifall wurde nach einem leidenschaftlich gespielten Konzert eine Zugabe gefordert. Dafür kehrte die Pianistin wieder nach Deutschland zurück und spielte wunderschön Beethovens „Für Elise“.

Johann Dechant

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