Hersbrucker Zeitung am 15.06.18

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Hersbrucker Zeitung am 15.06.18

Bild: Beim Gang durch den Friedhof stellten die Gemeinderäte fest: Freie Flächen gibt es genügend, allerdings sind diese weit verteilt. Im Hintergrund ist die Birkengruppe zu sehen, um die Urnengräber entstehen könnten.

 

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Bild: Johann Dechant

Henfenfelder Gemeinderat befasste sich mit der Situation am Friedhof
Keine Erweiterung östlich der Kirche notwendig

HENFENFELD – Einen Ortstermin nahmen die Henfenfelder Gemeinderäte am Friedhof wahr. Dabei sollte ausgelotet werden, wie die optimale Nutzung des bestehenden Areals aussehen soll. Aufgrund der vielen Freiflächen ist eine Erweiterung östlich der katholischen Kirche nicht mehr vorgesehen.

Die Junisitzung des Henfenfelder Gemeinderates begann mit einer Ortsbesichtigung am Friedhof. Bürgermeister Markus Gleißenberg erinnerte eingangs an die Begehung von 2016, als dort die Urnenstelen vorgestellt wurden. Der Vorteil dieser Bestattungsart ist, dass eine Stele relativ wenig Platz braucht aber dennoch nicht anonym ist. Dort kann auch Blumenschmuck gezielt zugeordnet werden. Bei den Gemeinderäten gab es allerdings unterschiedliche Meinungen zur Gestaltung. Eine eigene Fläche im hinteren Friedhofsbereich favorisierte Gemeinderat Jonathan Wrensch, während Georg Schlenk meinte, man solle erst jene Flächen nutzen, die für eine Erdbestattung  ausgeschieden sind. Knackpunkt sind aber dabei die unterschiedlich großen Flächen, die weit im Areal verteilt sind.

Im östlichen Teil des Friedhofs wurde ein Bodenaustausch vorgenommen. Grund dafür war, dass im lehmhaltigen Boden der Verwesungsprozess nicht möglich war. Dort sollen nach Ansicht von Bürgermeister Markus Gleißenberg weiterhin Erdbestattungen möglich sein. Es wurde auch das Offenhausener Modell mit Grabkammern angesprochen, das allerdings hohe Kosten verursacht. Für alternative Bestattungsformen gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Bürgermeister wies auf eine Anregung von Pfarrerin Kathrin Klinger hin, die Urnengräber um einen Rosenbusch vorschlug. Im vorderen Friedhofsbereich gibt es eine kleine Birkengruppe die als Mittelpunkt von Urnengräbern dienen könnte. Hier soll grundsätzlich geprüft werden, ob das Umfeld dieser Bäume geeignet ist, dann könne dort die Hecke beseitigt werden.

Letztlich waren sich die Räte einig, dass hier ein professioneller Berater tätig werden solle. Es wurde auch beschlossen, die vorgesehene Friedhofserweiterung, östlich der katholischen Kirche, nicht mehr nicht mehr voranzutreiben.

Johann Dechant

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