Hersbrucker Zeitung am 25.04.18

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Hersbrucker Zeitung am 25.04.18

Gemeinderat Henfenfeld verabschiedete Haushalt für 2018
Markante Posten: Dorferneuerung und Schulsporthallenumbau

HENFENFELD – Die Aprilsitzung des Henfenfelder Gemeinderates widmete sich dem Haushalt 2018. Gute Einnahmewerte und ein günstiger Kredit ergaben einen Haushalt mit rund 5,3 Millionen Euro. Die Weiterführung der Dorferneuerung und der Umbau der zukünftigen Schulsporthalle waren dabei die markantesten Posten.

Vor der Tagesordnung gab Bürgermeister Markus Gleißenberg bekannt, dass in Kürze der provisorische Parkplatz bei der Kirche nutzbar wird. Dies sei möglich, da auf der Friedhofsmauer die Krone aufgesetzt werde.

Der geplante Erlass einer Geschäftsordnung wurde auf Antrag der SPD/FBB-Fraktion in die nächste Sitzung verschoben. Argumentiert wurde dies mit der zu späten Zustellung, damit sei eine umfassende Einsichtnahme der Gemeinderäte nicht möglich gewesen.

Kämmerin Elke Thiel stellte den Haushalt der Gemeinde für das Jahr 2018 vor. Der Gesamthaushalt erreicht eine neue Höchstsumme mit 5264769 Euro, diese setzt sich aus dem Verwaltungshaushalt mit 3021595 Euro und dem Vermögenshaushalt mit 2243174 Euro zusammen.

Thiel erläuterte anschließend die besonders markanten Positionen. Beim Brandschutz fallen erhöhte Ausgaben an, rund 10000 Euro sind als Übernahmekosten für fünf Führerscheine geplant. Diese sind erforderlich damit es aus den Reihen der Feuerwehrleute genügend Fahrerlaubnisse für das neue Fahrzeug gibt.

An die Grundschule Hammerbachtal überweist Henfenfeld knapp 130000 Euro für 65 Schüler, an den Schulverband Hersbruck sind nochmals 60700 Euro fällig. Im Kindergartenbereich gibt es Zuschüsse vom Freistaat in Höhe von rund 250000 Euro, die Ausgaben hierfür betragen 440000 Euro.

Damit ausreichendes Licht gewährleistet ist, zahlt die Gemeinde 30000 Euro für die Straßenbeleuchtung.

3000 Euro Überschuss gibt es beim Bestattungswesen, dieses Geld soll schon bald für die Verbesserung der Wege im Friedhof verwendet werden. Auch bei den Feld- und Waldwegen soll mehr geschehen, daher wurde der Ansatz vom Vorjahr auf nun 8000 Euro erhöht.

Im gemeindlichen Wäldchen in der Freiling ist die Entfernung von Totholz erforderlich, dafür fallen Kosten in Höhe von 3.400 Euro an.

Aus Steuern, der Schlüsselzuweisung und Zuweisungen vom Land bekommt die Gemeinde rund 2,25 Millionen Euro. Dem stehen Ausgaben an den Landkreis, der Verwaltungsgemeinschaft und Steuerumlagen in Höhe von rund 1,13 Millionen Euro gegenüber. In den Vermögenshaushalt werden 530000 Euro überwiesen.

Diese reichen nicht aus, um den Teilbetrag aus der Hochbaumaßnahme Sporthalle zu decken, dafür sind 700000 Euro vorgesehen.

Seit Jahren verzögert sich der Abbruch des alten Schulgebäudes in Engelthal, daher wurden auch heuer wieder 60000 Euro als Henfenfelder Anteil vorgesehen. Als Investitionsumlage zahlt Henfenfeld für 24 Schüler rund 17000 Euro an den Schulverband Hersbruck.

Innerhalb des Gemeindebereichs übernimmt die Gemeinde freiwillig 20000 Euro an den Kosten zur Sanierung der Kirchenmauer. Als Teilbetrag für die Dorferneuerung sind für 2018 300000 Euro vorgesehen, dazu kommen Tiefbaumaßnahmen im Abschnitt Mittelgasse, dafür werden 180000 Euro bereitgestellt.

Die Verlegung der Staatsstraße im Bereich des ehemaligen Schienhammerareals verzögerte sich, ebenso die Verlegung des Gehweges in diesem Bereich. Falls hier Aktivitäten eintreten, sind 200000 Euro eingeplant.

Für Tiefbaumaßnahmen und dem Kanalbau der Verbindungstreppe zwischen Hohlweg und Mühlstraße werden 70000 Euro fällig.

In diesem Jahr sollen zur weiteren Gewährung der wasserrechtlichen Erlaubnis die Kanäle im Ort untersucht werden. Im Haushalt werden hier 150000 Euro eingeplant.

Als Einnahme im Vermögenshaushalt ist ein Kredit in Höhe von 500000 Euro enthalten. Bürgermeister Markus Gleißenberg wies auf die derzeit günstigen Konditionen auf dem Kapitalmarkt hin. Zudem fallen in den nächsten Jahren vier alte Darlehen weg. Angesichts der Investitionen in die Dorferneuerung und der Sporthalle sei ein 20-jähriger Darlehensvertrag hinnehmbar.

Kämmerin Elke Thiel verwies darauf, dass mit der Darlehensaufnahme die derzeitige Verschuldung pro Kopf von 565 Euro auf 735 Euro ansteigen werde.

Gemeinderat Peter Hader stellte den Schuldenstand mit den hohen Rücklagen gegenüber, daraus ergebe sich fast ein Gleichstand. Sein Credo: „Wenn wir jetzt die Chancen nicht nutzen, sind wir alle fehl am Platz“.

Für den Haushalt gaben alle Gemeinderäte ihre Zustimmung.

Johann Dechant

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