Henfenfeld

Das Nadelöhr ist für Monate noch enger

Baustelle in Henfenfeld hat Folgen für Lkw und Fußgänger

Hersbrucker Zeitung am 20.04.2020

Seit Mitte März wird in der Henfenfelder Ortsmitte intensiv gebaut. Im Rahmen der Dorferneuerung finden Arbeiten statt, die den Dorfmittelpunkt wesentlich verändern werden. Dabei wird die Staatsstraße am bisherigen Nadelöhr verbreitert. Zudem werden auch die Gehsteige auf der östlichen Seite auf Standardbreite vergrößert. Im Zuge dieser Maßnahme wird der Parkplatz neben der Kirche fertig gestellt. Auf der anderen Straßenseite verschiebt sich die Auffahrt zum Schloss um einige Meter Richtung Norden, das Buswartehäuschen wird ebenfalls erneuert. Für die Verkehrsteilnehmer hat dies Folgen: So ist bis August der Abschnitt nur einspurig befahrbar, dafür gibt es eine Ampelregelung. Damit es keine größeren Staus gibt, wird der Lkw-Verkehr großräumig umgeleitet.

Richtung Altdorf soll dieser über die Autobahnen A3, A6, A9 umgeleitet werden, was entsprechend ausgeschildert ist.

Auch für Fußgänger gibt es einen Umweg. Nachdem beide Gehsteige gesperrt sind, kann diese Stelle zu Fuß nicht passiert werden. Sobald der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird, bringt dies besonders für die Schüler einen Umweg mit sich, der zusätzlich Zeit kostet. Schüler, die östlich der Hauptstraße wohnen, müssen für den Schulweg über die Mittelgasse – Schmiedstraße – Kirchenstraße – In der Point gehen und dabei zweimal die Hauptstraße queren. Gleiches gilt für den Heimweg in umgekehrter Richtung. Auch für Konzertbesucher im Schloss gibt es eine Umleitung, da die normale Auffahrt gesperrt ist. Um den Parkplatz zu erreichen muss man über die Schulstraße und Pfinzingstraße zum hinteren Eingang fahren oder gehen.

Die behindertengerechte Rampe an der Nikolauskirche ist befahrbar, allerdings ist diese nur über die Kirchenstraße zu erreichen. Diese Maßnahme dauert voraussichtlich mehrere Monate an und wurde mit der Schule, der Polizei und dem staatlichen Bauamt abgestimmt.

Foto: J. Dechant

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