Henfenfeld

Vorgeschriebener Blitzschutz kostet viel Geld

Sitzung des Gemeinderates: Wahl des Bürgermeisters soll im Juni stattfinden

Hersbrucker Zeitung am 14.01.2023

HENFENFELD – In Henfenfeld wird heuer die Neuwahl des Bürgermeisters erforderlich. Als Terminvorschlag einigte sich der Gemeinderat auf den 25. Juni. Ein Blitzableiter muss auf allen öffentlichen Gebäuden angebracht werden, für drei Anlagen muss die Gemeinde über 27000 Euro einkalkulieren.

In der ersten Sitzung des Henfenfelder Gemeinderates im neuen Jahr musste ein Termin für die Bürgermeisterwahl festgelegt werden. Bürgermeister Markus Gleißenberg trat sein Amt 2017 an, am 25. September 2023 endet seine erste Wahlperiode. Nachdem die Wahl spätestens drei Monate vor diesem Termin stattfinden muss, müssen die Henfenfelder heuer zweimal zur Wahlurne. Ein Zusammenlegen mit der Landtagswahl im Oktober ist nicht möglich. Gleißenberg schlug in dem vom Landratsamt vorgegebenen Zeitfenster als Termin den 25. Juni vor, dies wurde vom Gremium akzeptiert. Nach Meldung an das Landratsamt und der Bestätigung von diesem wird das Wahlverfahren in Gang gesetzt.

Für Kanalarbeiten wurde vom Gemeinderat eine Prioritätenliste erstellt. Derzeit steht die Straße „Am Steinfeld“ an erster Stelle. Dort soll eine Kanalbefahrung durchgeführt werden. Die Arbeiten, für die rund 5500 Euro eingeplant sind, sollen von der Firma Karei ausgeführt werden. Hierzu gab es einen einstimmigen Beschluss.

Nachdem Blitzschutzanlagen auf allen öffentlichen Gebäuden vorhanden sein müssen, war auch hier ein Beschluss notwendig. Bürgermeister Markus Gleißenberg erklärte dazu, dass solche Anlagen auf der Aussegnungshalle am Friedhof, am gemeindeeigenen Mehrfamilienhaus in der Hauptstraße und am Feuerwehrgerätehaus installiert werden müssen. Die Vergabe erfolgte an die Firma Pesa aus Reichertshofen. Die Anlage am Friedhof kostet 7500 Euro, für die beiden anderen sind 19700 Euro fällig.

Nach der Tagesordnung war die Situation des Henfenfelder Kindergartens wieder ein Thema. Der SPD/FBB-Fraktionssprecher Peter Hader stellte den Antrag, dass ein Lagebericht in einer Sitzung erörtert werden solle. Bürgermeister Gleißenberg merkte dazu an, dass es derzeit Gespräche mit möglichen neuen Trägern gibt und das Thema vielleicht schon in der Februarsitzung behandelt werden kann. Er erklärte, dass unabhängig von einem Nachfolgeträger der Kindergarten eine kommunale Pflichtaufgabe bleibt. „Niemand muss sich Sorgen um den Fortbestand des Kindergartens machen“, stellte er ausdrücklich fest und auch, dass nach aktuellem Stand derzeit ausreichend Plätze vorhanden sind.

Zum Abschluss der Sitzung gab Gleißenberg bekannt, dass heuer wieder ein Vereinskalender aufgestellt wird. Die Absprache mit den Vereinsvorständen soll am Samstag, 21. Januar um 14.00 Uhr in der AWO stattfinden.

Johann Dechant

Bild: Auch auf die niedrig gebaute Aussegnungshalle am Friedhof muss ein Blitzableiter installiert werden, nachdem diese ein öffentliches Gebäude ist.

Foto: J. Dechant

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